ALLGEMEINES ZUM KICKBOXCLUB KREMS

Kickboxclub Krems, Mitglied des NÖ Landesfachverbandes für Kickboxen und des Österr. Bundesfachverbandes für Kickboxen im Weltamateurverband der WAKO.
 
Das Amateurkickboxen ist aus den Faust- und Handtechniken des Amateurboxens und des japanischen Karate einerseits und den Fußtechniken des Boxe Francaise, Muai Thai, des koreanischen Tae Kwon Do und des chinesischen Wu Shu anderseits entstanden.
 
Die Techniken müssen kraftvoll und exakt, explosiv und gut kontrolliert ausgeführt werden. Hand- und Fußtechniken müssen über die gesamte Wettkampfzeit ausgewogen sein.
 
Grade und Gurte

Ähnlich wie beim

Karate, Taekwondo oder Judo können die Trainierenden Grade (Kyu/Dan) erreichen, die durch einen farbigen Gurt gekennzeichnet werden. Zu Beginn erhält man den weißen Gurt (8. Kyu). Danach können durch Prüfungen weitere Grade erreicht werden. Die Reihenfolge:

  • Gelb (7. Kyu)
  • Orange (6. Kyu)
  • Grün (5. Kyu)
  • Blau (4. Kyu)
  • Violett (3. Kyu)
  • Hellbraun (2. Kyu)
  • Braun (1. Kyu)
  • Schwarz (1. Dan)

Der schwarze Gurt entspricht dem 1. Meistergrad (1. Dan). Danach können weitere Meistergrade durch spezielle Prüfungen erreicht werden.

Wettkampfarten

Es gibt verschiedene Wettkampfarten, in denen sich Gegner gleicher Gewichtsklassen im Ring bzw. auf der Matte gegenüber stehen.

Pointfighting (ehem. Semikontakt)

Beim Pointfighting wird nach jedem erfolgreichen Treffer am Körper des Gegners der Kampf kurzzeitig unterbrochen, und die Kämpfer begeben sich wieder in die Ausgangsstellung. Jeder Treffer wird während dieser kurzen Unterbrechung von drei Kampfrichtern bewertet. Können sich die Kampfrichter nicht auf eine Bewertung einigen, gibt es keinen Punkt, denn die Techniken sollen sauber und eindeutig ausgeführt werden. Letztendlich gewinnt derjenige der am meisten Punkte zugesprochen bekommt.

Pointfighting Kämpfe werden auf Matten (Tatami) und nicht im Boxring ausgetragen. Die Größe der Kampffläche variiert zwischen 6 x 6 und 8 x 8 Metern.

Leichtkontakt, Kick light

Beim Leichtkontakt wird meist auf Matten gekämpft. Das Ziel ist es, mehr Treffer als der Gegner zu erzielen. Im Gegensatz zum Pointfight wird nicht nach jedem erzielten Treffer unterbrochen, sondern weitergekämpft. Das Tragen von Schutzausrüstung (geschlossene, 10 oz Handschuhe, Fuß- und Schienbeinschutz, Kopfschutz, Tiefschutz, Brustschutz bei Frauen und natürlich ein Gebissschutz) ist Pflicht. Leichtkontakt ist technisch und vor allem konditionell sehr fordernd und anspruchsvoll. Im Turnierbetrieb gehören die Leichtkontaktkämpfe zu den Highlights solcher Veranstaltungen. Jede Runde ist durch jeden Punktrichter einzeln zu bewerten. Die Bewertungen einer Runde soll erfolgen: Nach der Anzahl der tatsächlichen Treffer. Beim Kick light sind zusätzlich Kicks mit dem Schienbein auf den Oberschenkel des Gegners erlaubt.

Vollkontakt

Die Vollkontakt-Variante des Kickboxens wird im Gegensatz zu den anderen Kampfstilen in einem Boxring ausgetragen. Dabei kann der Kampf nicht nur über Punkte gewonnen werden, sondern auch durch

K.O.. Dies kann sowohl durch einen Niederschlag des Gegners (K.O.) erfolgen, wie auch durch die Kampfunfähigkeit des Gegners (technischer K.O.). Bei vielen Vollkontaktkämpfen sind Tritte gegen die Oberschenkel erlaubt (Fullcontact mit Lowkicks). Vielfach wird von dieser Disziplin auch als sog. "Königsdisziplin" im Kickboxen gesprochen.

Punkte:

Gewichtsklassen

Pointfight, Leichtkontakt & Kick light:

Männer und Junioren:

Frauen:

 

 

 
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